Mittwoch, 28. Januar 2009

Hilfe meine Daten!!.....Ach ne, doch nicht.

Heute haben wir uns in der PE den Rest des BR Beitrages "Wer hat meine Daten?" angesehen.
Nun, wer hat denn meine Daten? Offensichtlich jeder.
Linke Organisationen Titeln "Schäuble-Stasi 2.0", weil er der Polizei mehr Aufzeichnungsrechte einräumte, die einige sehr beunruhigen. Dabei ist Schäuble längst nicht der größte Datenpirat. Selbst Amazon, der Shop, bei dem wir unsere Studienbücher so günstig kriegen zeichnet uns auf, bzw, wofür wir uns interessieren und im Zweifelsfall verkauft der Anbieter unsere Daten auch an die amerikanische Regierung...oder durfte die die schon einfach so einsehen? Sicher bin ich mir da nciht mehr. Sehr beruhigend ist das jedenfalls nicht.
Gerade im Internet darf also jeder unsere Daten speichern, dem wir sie geben....darf? Naja, auf jeden Fall kann er es.
Und selbst der Supermarkt der Zukunft zeichnet auf, was wir so kaufen, was wir in der Tasche haben. sofern wir den Code nicht deaktivieren, der in Zukunft anstelle eines Barcodes auf unseren Joghurt aufgebracht wird. Und an die jeweilige/an alle Kassen sendet, was wir da so haben.
Marktforschung und Datenpiraterie im Supermarkt.

Dabei...washabe ich denn zu verbergen? Darf der Laden nciht wissen, dass ich Diätpudding kaufe, Amerika nciht, dass ich Faldbakken lese und Schäuble den Pausenhof nciht überwachen? Also ich amche mir da nciht so große Gedanken. Denn schließlich darf ich ja alles machen, in der Deutschen Bundesrepublik, dass nciht irgendwie gefährlich ist.
Es gibt vielleicht Überwachung, aber Stasi gibt es nicht.
Ich mache mir da keine großartigen sorgen.
Allerdings...was ich in Zukunft im Netz preisgebe, das werde ich mir noch einmal überlegen.

Desweiteren haben wir aber auch unser eigentlcihes Thema behandelt: Lernwerkstatt 7.
Ein sehr buntes, an Chips Challenge und Legend of Zelda erinnerndes niedliches Lernprogramm, das Übungen für Deutsch, Mathe, Logik und PC-Schreiben bereit hält.
Alle Übungen sind in Level-Form aufgebaut, sehr bunt, sehr motivierend durch das "Lösungslob" und sogar für mich, eine 21jährige Studentin faszinierend.
Auch wenn das Programm seine Schwächen hat, nämlich kleine Fehler und es eigentlich nur zum "Spiellernen" dienen soll, nciht zum erarbeiten von Methoden, werde ich so ein Programm sicherlich später in der Grundschule auch evrwenden, um den Unterricht aufzulockern.

Den Behaviourismusvorwurf, den finde ich persönlcih auch nciht schlagkräftig, schließlich wird erneut darüber nachgedacht, moderne LErnmaschienen verstärkt einzusetzen und an sich ist eine behaviouristische Vertiefung meiner Meinung nach nicht kontraproduktiv. Verteifung ist VErtiefung und wenn man etwas verstanden hat, dass kann es eigentlich methodisch vertieft werden, wie es will, man erinnert sich ja dennoch daran, dass man es verstanden hat :)

Donnerstag, 15. Januar 2009

Die erste PE im Neuen Jahr und gleichzeitig die letzte des Assessment-Centers.
Wieder einmal wurde Rollengespielt, diesmal bestand die Aufgabe darin, eine Vertretungsstunde für eine zehnte Klasse innerhalb von zehn Minuten vorzubereiten.
Ich kann es mir bildlich vorstellen, man kommt morgens durch die Tür des Lehrerzimmers und schon stürzt der Kollege auf einen zu: "Alina, Brigitte ist krank, ihre 10 a braucht eine Vertretung, du hast doch in der dritten, vierten frei, übernimmst du das?" Und schon ist der Stapel Tests, den man in dieser Zeit vorbereiten wollte auf das Nebengleis gerutscht, aber man tut es ja gern.
Nur was tut man mit der Klasse? Material hat man nur für seine 8. und 6. dabei, das wird die Zehnte nicht gerade in Jubelstürme versetzen. Es muss ein Lückenfüller her!
Meine persönlich Lösung war, eine Doppelseite aus der "Zeit" zu nehmen, die ich gerade zuvor in der Bahn gelesen hatte. So etwas lässt sich vermutlich immer gut machen, das steht ja alles wichtige drin, was so passiert (naja, zumindest vieles).

Leider habe ich dann mein Thema "Reli oder Ethik - Sollte Reli Pflichtfach sein?" nicht so gut umgesetzt, man hätte sicher etwas daraus machen können. Wäre ich in der Hansaschule gewesen, hätte ich glaube ich, einfach beide Spalten ausgeschnitten auf ein Blatt gepappt und einen Stapel kopiert, die Einen hätten die Reli-Spalte und die Anderen die Ethik-Spalte bekommen, voila, eine Diskussionsgrundlage ist geschaffen.
Aber so musste das halt anders gehen. Ich hatte mir vorgenommen, den Artikel zusammenzufassen, erst mal zu klären, was Reli und was Ethik eigentlich ist und dann zu diskutieren. Letzten Endes war ich dann so versucht, auf die Beiträge und Interessen der "Kinder" einzugehen, dass ich mein Konzept schnell aus den Augen verloren habe.
Dafür ist man ja auch hier, um etwas zu lernen, also auch, wo man Schwächen bekommen könnte.
In diesem Sinne haben wir dann auch darüber diskutiert, wie sinnvoll diese Trainings-Einheit der PE ist (verpflichtend oder nicht?). Wir waren uns da absolut einig, dass das eigentlich so zentral wichtig ist, dass das für alle PEs verpflichtend sein müsste und zwar am besten noch ausgedehnter als über drei Stunden.
Dabei haben wir auch erfahren, dass wir die einzige PE waren, die den Melanie-Film am Anfang gesehen hat und nicht am Ende. Das Ergebnis war, dass der Film auch zukünftig am Anfang gezeigt wird. Er öffnet einem die Augen, so, dass man das Training viel bewusster und intensiver Nutzen kann. Außerdem wäre der Film ein schlechter Abschluss, weil er die meisten von uns am Ende sehr verunsichert hätte und uns mit einem schlechten Gefühl nach Hause gehen lassen.
Und das ist ja nicht der Sinn der Sache.

In diesem Sinne, frohes Neues!

Sehr geehrter Herr Vater,...


In der letzten PE im Dezember ging es weiter mit den vorbereitenden Rollenspielen des Assessment-Centers. Diesmal bestand das Rollenspiel im Verfassen eines Briefes an einen über die Mathenote seiner Tochter erregten und überreifrig den Lehrer angreifenden Vater.
Am besten wäre es in solch einem Falle wohl, bestimmt, ruhig und freundlich zu bleiben.
Hier meine Version.

Sehr geehrter Doktor Professor Edelstein,


zunächst einmal möchte ich Ihnen versichern, dass ich mich über Ihr Elternengagement und das Interesse an der Performanz Ihrer Tochter im Fach Mathematik freue. Gerne möchte ich Ihnen zustimmen, dass es sich bei MArie-Sophie um ein kluges Mädchen handelt, was sich sicherlich bereits früh gezeigt hat. Gewiss sind ihrer aktuellen Probleme lediglich momentan und situtionsbedingt, was allerdings bedeutet, dass wir uns umsomehr darum bemühen müssen mit Marie-Sophie die Hintergründe zu durchleuchten und Verbesserungen zu erarbeiten.
Zu dem Unterricht, den Marie zuvor erhalten hat kann ich mich nicht äußern, da bis vor einigen Monaten nicht ich, sondern Frau Milde die Lehrerin ihrer Tochter war, ich bin erst seit einiger Zeit der Lehrer ihrer Tochter und auch erst seit dieser Zeit beobachte und bewerte ich die Leistungen von Marie-Sophie. Frau Milde hatte eventuell ein anderes didaktisches Konzept als ich es besitze, wobei ich mir bei meinem sehr sicher bin, da ich seit 15 Jahren unterrichte und immer wieder von Jüngeren Kollegen aufgrund meiner didaktischen Kompetenz um Rat gefragt werde.
Tatsächlich verhielt es sich so, dass Marie-Sophie bis zum Zeitpunkt der letzten Klausur drei Unterrichtsstunden versäumte und auch das Angebot einer klausurvorbereitenden Konsultation meinerseits ohne weitere Erklärungen ausschlug, somit auch die Chance, von mir explizit und im Bezug auf ihre Versäumnisse auf die Klausur vorbereitet zu werden.
Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass wir gerade durch Ihren Einsatz gemeinschaftlich mit Ihrer Tochter auf Ihre Leistungen einwirken können,, stehe also einem Gespräch mit Ihnen selbstverständlich überaus positiv gegenüber. Und natürlich wäre es sinnvoll, wenn sie sich bereits vorher mit Marie-Sophie beraten und ihre Tochter sie bis ins Vorzimmer begleitet um sihc für Rückfragen bereit zu halten.

In diesem Sinne freue ich mich also auf unsere Konsultation im Zeitraum vom XX. bis zum XX. Februar.
Mit freundlichen Grüßen,
Max Wohlgemuth.