Dabei ist mir aufgefallen, dass ich meinen Weblog immer noch nicht gut strukturiere und auch das Layout noch leicht chaotische Züge aufweist.
Außerdem fehlt mir immer noch das Profilbild, wobei das ja wirklich nicht sein müsste. Ich habe dann gleich mal ein provisorisches reingestellt, bis ich meine Festplatte wiederhabe.
Das Problem bei meinem Blog ist auch, dass ich ihn eher wirklich wie ein Tagebuch führe und nicht wie etwas wissenschaftliches, oder Lehrebezogenes. Ganz glücklich ist das sicher nicht.
Katharina hatte zum Beispiel auch unseren HiwiJob auf der Tagung erwähnt und das dort vorgestellte Wiismartboard beschrieben. Irgendwie bin ich nicht darauf gekommen, dass das auch mit unserer Lehre zu tun hat, aber das hat es ja.
Die PE hört ja nicht auf, wenn Freitag um 12 Uhr 30 die Sitzung endet. Idealerweise sollen wir Medien ja zu einem ganz normalen Bestandteil unserer Welt werden lassen.
Aber genug davon.
Heute war unser Thema: Podcast
Wir haben uns verschiedene Podcasts angesehen und danach gesucht. Besonders zu beachten sind dabei die Podcast auf der Seite der Uni HH: http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/index.php
Hier kann man sich Vorlesungen noch einmal ansehen, auch von Professoren, die man sonst nicht die Chance hätte zu sehen. Man könnte sich also sehr gut zusätzlich bilden oder für Hausarbeiten informieren, sich einen Überblick verschaffen.
Hierzu trat in der PE der Aspekt des besten Lehrers für die Schüler. Durch Podcasts mehrerer Professoren zu einem Thema, aus denen ich mir denjenigen heraussuchen kann, den ich am besten verstehe oder einen sehr guten Professor, dessen Vorlesung allen Studenten, egal, zu welchem Parallelkurs sie eigentlich gehören im Netz noch mal angeboten wird, um das verstehen sicherzustellen würde die Lehre verbessern.
Zudem könnte jeder Schüler/Student individuell beim zuhören vor und zurückspulen, sich die Dinge solange anhören, bis er sie verstanden hat oder selbstständig nacharbeiten, was er aus welchen Gründen auch immer verpasst hat.
Die negativen Aspekte dabei wären, dass man auf diese Weise gewissermaßen die Lehrende Person, den Professor in der realen Vorlesung im realen Audimax wegrationalisiert.
Wozu, habe ich gefragt (und zu recht, finde ich) brauche ich dann noch zur Uni zu gehen? Wenn ich ein Videofeed habe, dass mir die Vorlesung ins Haus bringt?
Zudem, Podcasts haben nur einen Nutzen, wenn der Lernende diszipliniert und selbstverantwortlich genug ist, sich die Feeds auch Zu hause anzusehen und nicht ständig beiseite legt, bis die Klausur naht.
Mir persönlich gefällt der Gedanke an die Podcasts nicht. Ich habe Vorbehalte. Ich fände es sinnvoll, wenn mir mein Lehrer sagt: Schau dir Zu hause als Hausaufgabe diesen oder jenen Lehrenden, seinen Vortrag an. Nicht aber, wenn Podcasts zunehmend die Lehrenden ersetzten.
Meiner Meinung nach ist Lehre etwas, das zwei Menschen braucht. Den Lehrenden und den Lehrer. Der Lehrende muss fragen stellen, der Lehrende auf den Lehrenden eingehen, zumindest in einem Seminar. Aber auch in einer Vorlesung kann man Fragen und es ist immer noch ein Unterschied, ob ich meinen Professor, die Vorlesung als etwas reales Erfahre, als eine Art Austausch. Ich tausche mein Interesse gegen Wissen. Und ich finde immer noch, dass ich lieber zusammen mit einer Gruppe an den Lehrenden vertausche, als dass ich Zu hause meinem PC das Wissen aus der Nase ziehe.
Sicherlich, ab und zu denke ich mir auch, dass manche Lehrenden auch auf einer Schallplatte genauso klingen würden, wie im Realen. Aber das ist nicht die Regel. Ich möchte mir die Universität nicht als Internetkonstruktion vorstellen.
Den Rest der Stunde haben wir dann selbst gelernt, wie man Podcasts erstellt. Wir haben uns eine TestMP3 heruntergeladen, die furchtbar klang, rauschte, zu laut war, einfach so anfing und endete, Ähs enthielt... Die haben wir dann aufgeräumt.
Ich habe das auch ganz gut geschafft, leider hatte ich meinen Stick nicht dabei und habe nicht daran gedacht, mir die Datei als email zu schicken, so dass sie jetzt weg ist.
Einen kleinen Testpodcast hatte ich auch aufgenommen. Wir haben mit Audacity gearbeitet. Das gefiel mir als Programm ziemlich gut. Es war leicht zu bedienen und für das Audiobloggen sicher ausreichend. Ich glaube, zu einem richtigen Audioaufnahmeprogramm verhält es sich ungefähr so, wie paint zu corel draw.
Henning hatte uns noch eine beeindruckendere Audiodatei ins Edu gestellt, die er mit Lame-Encoder erstellt hat.
Ich hätte gern auch lieber heute ein Audioblog erstellt, als ein normales. Mein Headset scheint kaputt zu sein, nachdem ich es zwei Jahre nicht mehr benutzt habe :((
Hier ist ein Podcast, das ich zu Deutsch gefunden habe und das mir gefallen hat: "Das treffende Wort" - Professor Hermand returns^^ Wenn man zuhört, wird alles klar. Es ist sehr interessant.
Und zum Abschluss, noch ein Bild, um meinen Lernerfolg zu vervollständigen:

1 Kommentar:
Danke, dass du den Link mit den Podcasts der Uni HH eingestellt hast!!! Die Idee, eine Vorlesung online einzustellen finde ich total klasse. Das wäre doch perfekt, wenn man sich die Vorlesung zu hause nochmal anhören könnte zusammen mit seinen Aufzeichnungen...nur als Nachbereitung versteht sich!!
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