Heute haben wir uns in der PE den Rest des BR Beitrages "Wer hat meine Daten?" angesehen.
Nun, wer hat denn meine Daten? Offensichtlich jeder.
Linke Organisationen Titeln "Schäuble-Stasi 2.0", weil er der Polizei mehr Aufzeichnungsrechte einräumte, die einige sehr beunruhigen. Dabei ist Schäuble längst nicht der größte Datenpirat. Selbst Amazon, der Shop, bei dem wir unsere Studienbücher so günstig kriegen zeichnet uns auf, bzw, wofür wir uns interessieren und im Zweifelsfall verkauft der Anbieter unsere Daten auch an die amerikanische Regierung...oder durfte die die schon einfach so einsehen? Sicher bin ich mir da nciht mehr. Sehr beruhigend ist das jedenfalls nicht.
Gerade im Internet darf also jeder unsere Daten speichern, dem wir sie geben....darf? Naja, auf jeden Fall kann er es.
Und selbst der Supermarkt der Zukunft zeichnet auf, was wir so kaufen, was wir in der Tasche haben. sofern wir den Code nicht deaktivieren, der in Zukunft anstelle eines Barcodes auf unseren Joghurt aufgebracht wird. Und an die jeweilige/an alle Kassen sendet, was wir da so haben.
Marktforschung und Datenpiraterie im Supermarkt.
Dabei...washabe ich denn zu verbergen? Darf der Laden nciht wissen, dass ich Diätpudding kaufe, Amerika nciht, dass ich Faldbakken lese und Schäuble den Pausenhof nciht überwachen? Also ich amche mir da nciht so große Gedanken. Denn schließlich darf ich ja alles machen, in der Deutschen Bundesrepublik, dass nciht irgendwie gefährlich ist.
Es gibt vielleicht Überwachung, aber Stasi gibt es nicht.
Ich mache mir da keine großartigen sorgen.
Allerdings...was ich in Zukunft im Netz preisgebe, das werde ich mir noch einmal überlegen.
Desweiteren haben wir aber auch unser eigentlcihes Thema behandelt: Lernwerkstatt 7.
Ein sehr buntes, an Chips Challenge und Legend of Zelda erinnerndes niedliches Lernprogramm, das Übungen für Deutsch, Mathe, Logik und PC-Schreiben bereit hält.
Alle Übungen sind in Level-Form aufgebaut, sehr bunt, sehr motivierend durch das "Lösungslob" und sogar für mich, eine 21jährige Studentin faszinierend.
Auch wenn das Programm seine Schwächen hat, nämlich kleine Fehler und es eigentlich nur zum "Spiellernen" dienen soll, nciht zum erarbeiten von Methoden, werde ich so ein Programm sicherlich später in der Grundschule auch evrwenden, um den Unterricht aufzulockern.
Den Behaviourismusvorwurf, den finde ich persönlcih auch nciht schlagkräftig, schließlich wird erneut darüber nachgedacht, moderne LErnmaschienen verstärkt einzusetzen und an sich ist eine behaviouristische Vertiefung meiner Meinung nach nicht kontraproduktiv. Verteifung ist VErtiefung und wenn man etwas verstanden hat, dass kann es eigentlich methodisch vertieft werden, wie es will, man erinnert sich ja dennoch daran, dass man es verstanden hat :)
Mittwoch, 28. Januar 2009
Donnerstag, 15. Januar 2009
Die erste PE im Neuen Jahr und gleichzeitig die letzte des Assessment-Centers.
Wieder einmal wurde Rollengespielt, diesmal bestand die Aufgabe darin, eine Vertretungsstunde für eine zehnte Klasse innerhalb von zehn Minuten vorzubereiten.
Ich kann es mir bildlich vorstellen, man kommt morgens durch die Tür des Lehrerzimmers und schon stürzt der Kollege auf einen zu: "Alina, Brigitte ist krank, ihre 10 a braucht eine Vertretung, du hast doch in der dritten, vierten frei, übernimmst du das?" Und schon ist der Stapel Tests, den man in dieser Zeit vorbereiten wollte auf das Nebengleis gerutscht, a
ber man tut es ja gern.
Nur was tut man mit der Klasse? Material hat man nur für seine 8. und 6. dabei, das wird die Zehnte nicht gerade in Jubelstürme versetzen. Es muss ein Lückenfüller her!
Meine persönlich Lösung war, eine Doppelseite aus der "Zeit" zu nehmen, die ich gerade zuvor in der Bahn gelesen hatte. So etwas lässt sich vermutlich immer gut machen, das steht ja alles wichtige drin, was so passiert (naja, zumindest vieles).
Leider habe ich dann mein Thema "Reli oder Ethik - Sollte Reli Pflichtfach sein?" nicht so gut umgesetzt, man hätte sicher etwas daraus machen können. Wäre ich in der Hansaschule gewesen, hätte ich glaube ich, einfach beide Spalten ausgeschnitten auf ein Blatt gepappt und einen Stapel kopiert, die Einen hätten die Reli-Spalte und die Anderen die Ethik-Spalte bekommen, voila, eine Diskussionsgrundlage ist geschaffen.
Aber so musste das halt anders gehen. Ich hatte mir vorgenommen, den Artikel zusammenzufassen, erst mal zu klären, was Reli und was Ethik eigentlich ist und dann zu diskutieren. Letzten Endes war ich dann so versucht, auf die Beiträge und Interessen der "Kinder" einzugehen, dass ich mein Konzept schnell aus den Augen verloren habe.
Dafür ist man ja auch hier, um etwas zu lernen, also auch, wo man Schwächen bekommen könnte.
In diesem Sinne haben wir dann auch darüber diskutiert, wie sinnvoll diese Trainings-Einheit der PE ist (verpflichtend oder nicht?). Wir waren uns da absolut einig, dass das eigentlich so zentral wichtig ist, dass das für alle PEs verpflichtend sein müsste und zwar am besten noch ausgedehnter als über drei Stunden.
Dabei haben wir auch erfahren, dass wir die einzige PE waren, die den Melanie-Film am Anfang gesehen hat und nicht am Ende. Das Ergebnis war, dass der Film auch zukünftig am Anfang gezeigt wird. Er öffnet einem die Augen, so, dass man das Training viel bewusster und intensiver Nutzen kann. Außerdem wäre der Film ein schlechter Abschluss, weil er die meisten von uns am Ende sehr verunsichert hätte und uns mit einem schlechten Gefühl nach Hause gehen lassen.
Und das ist ja nicht der Sinn der Sache.
In diesem Sinne, frohes Neues!
Wieder einmal wurde Rollengespielt, diesmal bestand die Aufgabe darin, eine Vertretungsstunde für eine zehnte Klasse innerhalb von zehn Minuten vorzubereiten.
Ich kann es mir bildlich vorstellen, man kommt morgens durch die Tür des Lehrerzimmers und schon stürzt der Kollege auf einen zu: "Alina, Brigitte ist krank, ihre 10 a braucht eine Vertretung, du hast doch in der dritten, vierten frei, übernimmst du das?" Und schon ist der Stapel Tests, den man in dieser Zeit vorbereiten wollte auf das Nebengleis gerutscht, a
ber man tut es ja gern.Nur was tut man mit der Klasse? Material hat man nur für seine 8. und 6. dabei, das wird die Zehnte nicht gerade in Jubelstürme versetzen. Es muss ein Lückenfüller her!
Meine persönlich Lösung war, eine Doppelseite aus der "Zeit" zu nehmen, die ich gerade zuvor in der Bahn gelesen hatte. So etwas lässt sich vermutlich immer gut machen, das steht ja alles wichtige drin, was so passiert (naja, zumindest vieles).
Leider habe ich dann mein Thema "Reli oder Ethik - Sollte Reli Pflichtfach sein?" nicht so gut umgesetzt, man hätte sicher etwas daraus machen können. Wäre ich in der Hansaschule gewesen, hätte ich glaube ich, einfach beide Spalten ausgeschnitten auf ein Blatt gepappt und einen Stapel kopiert, die Einen hätten die Reli-Spalte und die Anderen die Ethik-Spalte bekommen, voila, eine Diskussionsgrundlage ist geschaffen.
Aber so musste das halt anders gehen. Ich hatte mir vorgenommen, den Artikel zusammenzufassen, erst mal zu klären, was Reli und was Ethik eigentlich ist und dann zu diskutieren. Letzten Endes war ich dann so versucht, auf die Beiträge und Interessen der "Kinder" einzugehen, dass ich mein Konzept schnell aus den Augen verloren habe.
Dafür ist man ja auch hier, um etwas zu lernen, also auch, wo man Schwächen bekommen könnte.
In diesem Sinne haben wir dann auch darüber diskutiert, wie sinnvoll diese Trainings-Einheit der PE ist (verpflichtend oder nicht?). Wir waren uns da absolut einig, dass das eigentlich so zentral wichtig ist, dass das für alle PEs verpflichtend sein müsste und zwar am besten noch ausgedehnter als über drei Stunden.
Dabei haben wir auch erfahren, dass wir die einzige PE waren, die den Melanie-Film am Anfang gesehen hat und nicht am Ende. Das Ergebnis war, dass der Film auch zukünftig am Anfang gezeigt wird. Er öffnet einem die Augen, so, dass man das Training viel bewusster und intensiver Nutzen kann. Außerdem wäre der Film ein schlechter Abschluss, weil er die meisten von uns am Ende sehr verunsichert hätte und uns mit einem schlechten Gefühl nach Hause gehen lassen.
Und das ist ja nicht der Sinn der Sache.
In diesem Sinne, frohes Neues!
Sehr geehrter Herr Vater,...

In der letzten PE im Dezember ging es weiter mit den vorbereitenden Rollenspielen des Assessment-Centers. Diesmal bestand das Rollenspiel im Verfassen eines Briefes an einen über die Mathenote seiner Tochter erregten und überreifrig den Lehrer angreifenden Vater.
Am besten wäre es in solch einem Falle wohl, bestimmt, ruhig und freundlich zu bleiben.
Hier meine Version.
Sehr geehrter Doktor Professor Edelstein,
zunächst einmal möchte ich Ihnen versichern, dass ich mich über Ihr Elternengagement und das Interesse an der Performanz Ihrer Tochter im Fach Mathematik freue. Gerne möchte ich Ihnen zustimmen, dass es sich bei MArie-Sophie um ein kluges Mädchen handelt, was sich sicherlich bereits früh gezeigt hat. Gewiss sind ihrer aktuellen Probleme lediglich momentan und situtionsbedingt, was allerdings bedeutet, dass wir uns umsomehr darum bemühen müssen mit Marie-Sophie die Hintergründe zu durchleuchten und Verbesserungen zu erarbeiten.
Zu dem Unterricht, den Marie zuvor erhalten hat kann ich mich nicht äußern, da bis vor einigen Monaten nicht ich, sondern Frau Milde die Lehrerin ihrer Tochter war, ich bin erst seit einiger Zeit der Lehrer ihrer Tochter und auch erst seit dieser Zeit beobachte und bewerte ich die Leistungen von Marie-Sophie. Frau Milde hatte eventuell ein anderes didaktisches Konzept als ich es besitze, wobei ich mir bei meinem sehr sicher bin, da ich seit 15 Jahren unterrichte und immer wieder von Jüngeren Kollegen aufgrund meiner didaktischen Kompetenz um Rat gefragt werde.
Tatsächlich verhielt es sich so, dass Marie-Sophie bis zum Zeitpunkt der letzten Klausur drei Unterrichtsstunden versäumte und auch das Angebot einer klausurvorbereitenden Konsultation meinerseits ohne weitere Erklärungen ausschlug, somit auch die Chance, von mir explizit und im Bezug auf ihre Versäumnisse auf die Klausur vorbereitet zu werden.
Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass wir gerade durch Ihren Einsatz gemeinschaftlich mit Ihrer Tochter auf Ihre Leistungen einwirken können,, stehe also einem Gespräch mit Ihnen selbstverständlich überaus positiv gegenüber. Und natürlich wäre es sinnvoll, wenn sie sich bereits vorher mit Marie-Sophie beraten und ihre Tochter sie bis ins Vorzimmer begleitet um sihc für Rückfragen bereit zu halten.
In diesem Sinne freue ich mich also auf unsere Konsultation im Zeitraum vom XX. bis zum XX. Februar.
Mit freundlichen Grüßen,
Max Wohlgemuth.
Freitag, 12. Dezember 2008
Schülern nicht absagen
Heute bin ich leider zu spät gekommen und konnte mir den Film nicht ansehen. Ich werde das vielleicht im Kino mal tun, mal schauen.Deutlich wurde ja auch in den Diskussionen meiner Kommilitonen, dass offenbar eine mit der Situation überforderte junge Lehrerin gezeigt wurde, die falsch in die Situation im Kollegium herein gekommen ist (unsicher war und versehentlich Kollegen vor den Kopf gestoßen hat, sich nicht darum bemüht, das klarzustellen, zu enthusiastisch in eine bereits fest stehende Gruppe hineingehen wollte und sich nicht genug nach den Spielregeln der Gruppe umgesehen hat), im folgenden von diesen nicht unterstützt sondern abgelehnt, sogar vor den Schülern untergraben wurde. Auch in der Klasse konnte sie sich nicht durchsetzen, die ihre Grenzen austestenden Schüler wurden von ihr nicht in ihre Schrancken verwiesen, die Situation in der Klasse lief aus dem Ruder, wurde für sie unkontrollierbar.
Verschlimmert wurde die Situation, als ein anderer Lehrer sie vor den Schülern für deren Lärm zusammenfaltete und so klar wurde, dass den Schülern auch von den anderen Lehrern keine Konsequenzen für ihr Verhalten gegenüber der Lehrerin drohen. Der anscheinende Höhepunkt bestand darin, dass die Lehrerin von einem Schüler mit einer Kakaotüte beworfen wurde, darauf nicht wütend, sondern verschüchtert reagierte, womit sie den Moment eines Bruches verschenckte, in dem die Schüler offen waren und nicht sicher, wie es weitergehen sollte, damit die Möglichkeit vergab, sich doch noch, an diesem möglichen Scheitelpunkt zu behaupten und die Schüler in den Griff zu bekommen, ihr Bild in ihnen als das einer Autoritätsperson einzubilden (hier nehme ich natürlich Bezug auf Henning, der auf die Vorlesung verwiesen hat).
Letztendlich formulierte, glaube ich, Eike, dass es so scheine, als könne die Lehrerin am Ende bereits am Rande suizidaler Gedanken stehen.
Im weiteren gab es ein Rollenspiel, moderiert von Herrn Breier und einem fremden Herrn, den ich mal intuitiv als zugehörig zum Lehrertraining klassifiziere.
Die eine Hälfte des Raumes erhielt Rollen mit festen Positionen und Meinungen, sollte diese dann in einer fiktiven Diskussion bei einer fiktiven Lehrerkonferenz spielen in der es um die Gymnasiale Empfehlung für Schüler gegen Ende der 6. Klasse gehen sollte (vermutl. Zentralschulsystem).
Es ging offenbar darum, dass wir uns Diskussionskompetenzen vor Augen rufen (bzw. die Hälfte von uns diese bereits üben sollte, die andere die Übung bewerten). Ich will jetzt nicht auf die Diskussionskompetenzen eingehen, das werden meine Kommilitonen sicher tun. Mit diesen Kompetenzen bin ich auch eigentlich vertraut.
Ein besonderer Bruch, ein Einschnitt mit der Chance zur Bildung, um einmal bei den Begrifflichkeiten Pazzinis zu bleiben, stellte für mich heute die Handlung des Rollenspiels dar. Ich habe mich da auch besonders emotional eingefühlt und mich identifiziert, allerdings mit dem Schüler, nicht mit den Lehrern. In dem Rollenspiel wurde einem intelligenten Schüler, der auch in seinem Interessenbereich, den geisteswissenschaftlichen Fächern sehr gut ist, in den naturwissenschaftlichen Fächern und Sprachen, die ihn nicht interessieren schlecht.
Diesem Schüler wurde in der Diskussion eine Absage für das Gymnasium erteilt, er wurde auf die Realschule geschickt, obwohl zwei geisteswissentschaftliche Lehrer sich besonders für ihn einsetzten, der eine auch bis zum Schluss. Hier war ich besonders von Eike enttäuscht, der in meinen Augen moralisch für diesen Schüler versagt hat (ich spreche natürlich nur von der Person, die er dargestellt hat). Dieser Schüler ist ein ganz typischer Schüler für die Gymnasiale Oberstufe, wie sie in meiner Schule zu Hauf anzutreffen waren, wie ich auch selbst einer war. Ein Schüler, der auf einem bestimmten Interessengebiet seine volle Intelligenz und seine Fähigkeiten zum Ausdruck bringt, während er zuerst, in jungen Jahren noch nicht die Notwendigkeit einsieht, sich über ein bestimmtes Mindestmaß hinaus mit anderen Fächern auseinanderzusetzen. Diese Schüler arbeiten nach dem Kosten Nutzen Prinzip. Eine möglichst geringe Leistung für eine akzeptable Note.
Diese Einstellung ändert sich erst später, vielleicht sogar erst in der neunten, zehnten Klasse, wenn der Schüler beginnt, sich Gedanken über seinen Beruf und seine Interessenfelder zu machen. Wenn er einsieht, dass auch seine Mathenote relevant ist.
Diese Schüler haben eindeutig das Potenzial für eine gute, sogar eine sehr gute Ausbildung, für einen guten Abschluss und ein ihren Interessen entsprechendes Studium.
An einer Realschule sind diese Schüler falsch. Warum wird ein in einem Fach überdurchschnittlich begabtes Mädchen wie Marie, die in anderen Fächern schwach ist empfohlen? Sie ist ebenso faul.
Das Argument, dass das Verhalten von Max ein Grund ist, kann ich einfach nicht gelten lassen. Ein zugeklebtes Klavier ist immer noch ein Streich und zwar ein kreativer. Ich finde das absolut nicht so tragisch. Dann schicke ich halt den jungen los um mir Lösespray zu holen und alles ist wieder gut. Sich dann hinzustellen und zu sagen, dieser Junge hat bei mir das Klavier verklebt, der gehört nicht auf das Gymnasium finde ich unmöglich. Es sollen doch nicht nur die absolut braven Kinder auf das Gymnasium kommen dürfen. In vielen Fällen meiner alten Schule war es erst der Chemie- und Biologielehrer Herr Kleinert, der einigen Schülern Disziplin beibrachte und zwar in der neunten Klasse. Ein Bekannter von mir war bis zur zehnten Klasse ein notorischer Dazwischenrufer, Klassenkasper und Alberer. Die Lehrer haben über ihn beraten (vermute ich, so etwas klang im Laufe der achten Klasse jedenfalls durch), sich die Mühe gemacht, ihn zu reglementieren und anschließend machte er ein hervorragendes Abi. Es kann doch auch sein, dass ein Schüler die Geisteswissenschaftlichen Fächer bereichert, obwohl er kaspert, ja das sogar ausgleicht. Ebenso kann es sein, dass ein Schüler erst in der zehnten Klasse, wenn es in Mathe richtig schwierig wird begreift, dass er mit seinem Prinzip des minimalen Aufwandes nicht weiterkommt. Und so einen Schüler will man dann auf die Realschule schicken, wo sein philosophisches Potenzial nicht gefördert wird, wo er verschliffen wird und schließlich nicht mehr besonderer ist als ein Stein (um mich auf den Diamantenvergleich zu beziehen). So ein Schüler kann nur auf dem Gymnasium gemäß seines Potenziales entwickelt werden. Die Hamburger Realschulen taugen nur dazu, um Auszubildende zu bilden. Die wenigsten, aber wirklich die allerwenigsten gehen noch anschließend in die Aufbauklasse und machen ein Abitur.
Ich rege mich unendlich über die Vorstellung auf, dass eine Gruppe von Lehrern sich zusammensetzt und leichtfertig (ja, in meinen Augen leichtfertig, einige Lehrerinnen kamen mir so vor, als seinen sie einfach nur eingeschnappt, weil der Schüler ihren persönlichen Unterricht gestört hat, haben ignoriert, welches Potenzial er hat) eine Entscheidung für seine Zukunft trifft.
Ich selbst hatte keine Gymnasialempfehlung und musste mich gegen meine Eltern durchsetzen, die glaubte, die Meinung des Lehrers sei determinant für meine Zukunft, Aussagekräftig für meine Fähigkeiten. Ich habe ein Einserabitur.
Lehrer müssen den Eltern deutlich machen, dass ihre Empfehlung eine subjektive Einschätzung ist. Sie müssen darlegen, weshalb sie so entscheiden und wenn es Probleme in der Entscheidungsfindung gab, müssen sie das auch vermerken. Eltern sind teilweise verbohrt, das haben wir im Videobeispiel gesehen (scheinbar). Lehrer können genauso verbohrt sein.
Ein Lehrer, der sich wie Henning nicht weiter für die gymnasiale Empfehlung eines Schülers einsetzt, weil andere nur den eigenen Unterricht sehende Lehrerinnen dagegen reden.
Genauso ist es Blödsinn, dass der Klassenlehrer das letzte Wort hatte. Der Klassenlehrer unterrichtet auch nur ein Fach, eine subjektive Person. Ein Mensch mit allen möglichen Fehlern und persönlichen Meinungen und Vorurteilen.
Ich würde niemals, wirklich niemals, einem Schüler für sein Potenzial absagen, riskieren, dass es verloren geht. Gerade bei solch einem Schüler dürfte man nicht riskieren, dass er auf der Realschule seine Förderer verliert! Er muss gebildet werden, damit er sich entwickelt. In der Realschule gebe es für ihn keine Überforderungen, kein Wachstum, keine Entwicklung.
Für manche Schüler ist die Realschule besser. Das stimmt. Im ersten Fall war ich auch dieser Ansicht. Hier ist die Entscheidung einfach fehlgelaufen.
Anhang: Unsere Uni zeigt öfter Mal Filme, die sich angehende Lehrer ansehen könnten. Man muss ja nicht mal unbedingt dahingehen, kriegt man ja auch alles in der Videothek.
Und eine nette Diskussion zum Thema Lehrer findet man hier. Vertreten sind die typischen Klischeemeinungen und entsprechende Antworten/Dementi, mit denen wir immer wieder konfrontiert werden werden.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Geogebra und Männermangel

So, am letzten Freitag konnte ich ja nun nicht in der PE sein. Zuerst dachte ich mir, nun ja, das sei ja nicht so tragisch, schließlich könne ich ja alle Inhalte nacharbeiten und bei meinen Kommilitonen nachschauen. In der Realität hat das, vermute ich, ganz gut geklappt, allerdings nur aufgrund der Tatsache, dass ich die Lerntagebücher meiner Kommilitonen einsehen konnte. Der Inhalt im Commsy ist nicht klar den einzelnen Terminen zugeordnet, was ja eigentlich nicht tragisch ist, wenn Mann in der PE war, aber sehr unübersichtlich, wenn man nicht dort sein konnte. In anderen Räumen der Erziehungswissenschaft sind die Materialien an die Termine gebunden, entweder ist das bei uns nicht der Fall, oder ich habe das System nicht verstanden.
Nachgearbeitet habe ich jedenfalls gestern in der Uni die Geogebra-Aufgaben und ich glaube, das habe ich auch ganz gut hinbekommen, das Geogebra ist ja sehr schön einfach zu bedienen, so, dass man es sicher gut im Unterricht auch mit nicht so computerfesten Schülern verwenden kann.

Ich habe mal Screenshots gemacht, und hier eingefügt, von den Geogebra-Zeichnungen, mir gefallen die nämlich. Die Antwort auf die Frage war, dass die Winkel in ihrer Größe fest erden, wenn sie sich auf unterschiedlichen Seiten der Geraden a befinden.
Ich glaube, es kann schon hilfreich sein, das mit der Klasse einige WENIGE Male zu benutzen, damit auch mal die Schmierer unter den Kindern eine vernünftige Zeichnung zum Verständnis haben, die sie dann ausgedruckt mitnehmen können, andererseits haben wir hier ja wieder das bekannte Problem der Schlüsselkompetenzen, auf das wir schon beim Unterthema "Schreiben am PC" in der PE gekommen sind. Dass ein Schüler lernt, vernünftig zu Schreiben (mit der Hand) und auch mal ein vernünftiges Diagramm zu zeichnen ist extrem wichtig. Der PC darf ihnen nicht alles abnehmen. "Wenn man ordentlich mit der Hand zeichnen kann, bedeutet das, dass es auch im Kopf ordentlich aussieht," hat meine Kunstlehrerin immer gesagt und ich finde sie hat recht. Jemand, der dir keine vernünftige Wegbeschreibung aufmalen kann, oder von einem Text, sagen wir von Pazzini am Rand eine Skizze abstrahieren kann oder sich leserliche Randnotizen machen, der Strukturiert zumeist seine Gedanken auch im Kopf nicht richtig. Zudem kann er seine Notizen gar nicht richtig nachlesen. So einer wird zu einem Computerjunkie, der muss jede Vorlesung mittippen und wenn sein Akku alle ist, nun ja, dann hat er ein Problem. Stift und Zettel kann sich der vergessliche leihen. "Gib mir mal schnell einen Akku rüber, bitte!"-unwahrscheinlich. Man kommt immer mal wieder in die Situation, dass man diese Kompetenzen braucht und sei es später im Job, wenn man in einem Meeting etwas erklärt und der Chef sagt, man solle das mal eben veranschaulichen, auf einem Flipchart, oder etwas ähnlichem.
Ich glaube, daran muss die Grundschullehrerin vor allen anderen denken, im Gymnasium oder in einer anderen höheren Schule haben die Lehrer doch schon vom Curriculum her gar keine Zeit, um sich um so etwas zu kümmern, oder sie bemerken es gar nicht. Ich finde auch, dass das von der Behörde noch nicht beachtet wird, die Klassen in der Grundschule sind so groß, dass die Lehrerin da gar nicht auf alle Schüler intensiv genug achten kann, zum, anderen sollte das ruhig als Unterrichtsfach, oder zumindest als Unterrichtseinheit existieren, Heftführung.
Bei Julia habe ich gelesen, dass sie sich Gedanken macht, warum keine Mänenr an die Grundschule kommen (oder nicht so viele). Ich glaube, sie hat sich die Antwort schon selbst gegeben, indem sie auf einen Artikel verwies, in dem Stand, dass Männern der Beruf nicht attraktiv vorkommt, weil es da keine Aufstiegschancen gibt,zu wenig intellektuelle Anforderungen und das Gehalt für ein Studium sehr niedrig ist. Sie hat auch gesagt, dass es aber doch ein sehr familienfreundlicher Beruf ist, kindergerecht Arbeitszeiten, etc.
Ich finde, um es mal so salopp auszudrücken, da hat sies. Es herrscht doch immer noch das klassische Rollendenken, die Männer denken an ihre Karriere, wollen erfolgreich sein, Geld verdienen, eben ein toller Typ, der entweder ein tolles Leben hat, oder Frau und Kindern was bieten kann, während viele Frauen sich denken, dass der Beruf super geeignet ist, wenn man Karriere und Kinder haben will. Man ist ja auch bei der Behörde verbeamtet, kann mal ein Jahr Pause machen ohne gleich ausgebootet zu werden, etc. Zudem wollen viele Frauen ja auch gern mit Kindern arbeiten, da sagt schon die Biologie: "Jaaa, das will ich!!!", da braucht man gar nicht so tun, als wäre es nicht so.
Dass es "neue Männer" gibt, diese ominöse weichere Erscheinung, die gern mit Kindern arbeiten will oder es sich toll vorstellt den halben Haushalt zu übernehmen und regelmäßig mit Schürze in der Küche zu stehen ist doch eher noch selten, in den Filmen und Medien zum Beispiel bekommt gerade wieder die typische Mann-Schiene Konjunktur, da braucht man sich nur Mal in die letzten Filme zu setzen, Batman oder James Bond.
Dabei ist es echt schade, dass so wenige Männer das machen wollen, da stimme ich Julia zu. Kinder brauchen eben auch männliche Bezugspersonen, männliche Rollenvorbilder und nicht nur überall Frauen um sich herum. Da gibt die Schule einfach die Realität unrichtig wieder. Ich finde, die Männer sollten wirklich mal etwas dazu sagen. Wer von unseren Männern ist eigentlich im PriSe-Studiengang? Und warum habet ihr euh für Gym entschieden und warum für (wenn jemand von euch das hat) für PriSe? Lasst uns diskutieren!
Bei Henning habe ich dann noch gelesen, dass Herr Breier sich weniger wünscht, dass unsere Einträge einem Protokoll gleichen und mehr Reflektion enthalten.
Dazu kann ich nur sagen, dass ich dachte, es wäre richtig, so protokollartig zu schreiben, weil das irgendwie viel mehr den wissenschaftlichen Standards entspräche, obwohl ich mich auch zu erinnern meine, dass es ein Handout gab, in dem stand, dass ein Lerntagebuch etwas subjektives sein soll. Ich meine aber nicht das Video, finde allerdings auch kein Handout dazu in meiner Mappe oder im Commsy. Erinnert sich da noch jemand dran? Bringe ich etwas durcheinander? Nun ja, auf jeden Fall werde ich mich nun mehr darum bemühen, eine Reflektion abzugeben und nicht die Stunde zu protokollieren.
Samstag, 29. November 2008
Schulbesuch

Letzten Montag war ich natürlich auch wieder in der Schule, aber bei mir dauert es immer ein Weilchen, bis ich die Berichte auf meinen Blog tue. Ich habe nämlich nicht immer Internet, aber das ist eine andere Geschichte.
Mein Bericht:
heute war leider nicht viel los, in der Schule, mir ist nichts besonderes aufgefallen, in der Deutschstunde von Frau Thiery nicht und auch in den beiden Mathestunden mit Herrn Debacher nicht.
Ich schätze, solche Tage muss es auch geben, an denen sich einfach nicht viel ereignet.
Hier habe ich mal den Link zur Website der Hansaschule reingestellt, das können wir ja nun alle durch Eike: Hier ist sie, die Hansaseite.
Ich finde die neue Schulleiterin auf dem Foto sehr gut getroffen, sie ist auch sehr nett, als sie den Unterricht angesehen hat, gleichzeitig mit meiner Hospitation, ist sie herumgegangen und hat die Schüler einzeln ein wenig gefragt und mich natürlich auch, wie weit mein Lehrerinnenstudium ist, wie es zur Zeit in Hamburg gestaltet ist, usf.
RektoreInnen sind ja auch ein Teil meines Lehrerberufs, jetzt habe ich schon mal einen Rektorin außerhalb meines Schülerinnendaseins getroffen, sozusagen, auf der anderen Seite.
Letztlich sind Lehrer und Rektoren auch nur Menschen, habe ich dabei festgestellt.
Klingt trivial, kommt einem aus Schülerperspektive aber manchmal echt so vor, als wären Lehrer etwas völlig anderes, als man selbst. Das muss wohl so.
Nun gut, die Deutschstunde von Frau Thiery beschreibe ich jetzt nicht im Detail, weil sie wirklich soo unendlich ereignislos war. es gab eine Aufgabe zu "Dem Fräullein von Scuderi", die dann im Plenum gelöst wurden.
Bei Herrn Debacher kam heute in beiden Stunden kein Moodle zum Einsatz, die Kinder haben sehr viel Stillaufgaben gerechnet (wobei es nicht still war, sondern Murmelgruppen gebildet wurden). Ich sitze ja vorne, direkt vor den Nasen von einem kleinen Deutschrussen, einem franko-Afrikaner und einer Türkin, die drei gefallen mir, weil sie sich garantiert nie Gedanken gemacht haben, ob sie untereinander integriert sind, oder Vorurteile habe. Das ist der große Pluspunkt der Klasse, es sind zwar Raudis, aber multikulturelle und toll integrierte Raudis. Wahrscheinlich ist das Zeitalter, in dem man als Lehrer noch gegen Ausländerkindermobbing vorgehen musste bald endlich vorbei und das ist toll so!
Integration ist ja an vielen sehr gemischten Schulen ein Thema, aber wenn die Kinder das mittlerweile so toll hinkriegen muss man sich da keine Gedanken mehr drum machen (wobei das ja trotzdem immer noch mal auf einen zukommen kann).
Jedenfalls haben die Raudis mich gefragt, ob ich ihnen etwas Mathematisches erklären kann. Es war ziemlich einfach, Textaufgaben, aus denen man x und y Formeln ziehen kann und die dann gleichsetzen. Ich konnte ihnen weitgehend helfen, das war ganz gut. Ich muss mir also doch nicht solche0 Gedanken um Mathefachdidaktik machen.
Natürlich riefen dann ein anderer Junge "Hey, du Studentin! Hilfst du mir auch?". Ich bin dann doch zu ihm gegangen und am Ende auch ein bisschen noch "rum", aber da ich ja später als Lehrerin durchgehen lassen kann, wenn mich jemand, "Hey Lehrerin" ruft, habe ich ihn da dann noch verbessert.
Ich wusste zuerst nicht, ob ich da hin gehen soll und dem Kind helfen, habe Herr Debacher angesehen, aber der hatte da wohl auch keine Meinung. Da ich ja nun schon geholfen hatte und schlecht wieder in meine Einrichtungsgegenstandrolle zurück konnte, entschloss ich mich zu helfen und da schien Herr Debacher auch nichts dagegen zu haben.
Letzten Endes habe ichdie Situation also gemeistert. Sehr schön.
Später verteilte Herr Debacher Noten. Der kleine franko-Afrikaner bekam seine fünf und seine Freunde fragten ihn, warum, er sich nicht wenigstens beim Tafelrechenen beteiligte, man müsse ja nur mitdenken (wie Herr Debacher es ja auch immer sagt). Nach der Tafelrechensequenz und am Ende der Stunde fragte ich den kleinen dann auch, warum er nicht einmal eine Termumformung oder einen einfachen Teilschritt vormache, da er das ja könne (ich hatte es gesehen).
Offenbar hatte er den Eindruck, Herr Debacher hätte ihn einmal aufgeschrieben, als er etwas Falsches gesagt hatte. Was da gelaufen ist, weiß ich natürlich nicht, aber das kann ja so nicht mit rechten Dingen zugehen.
Ich erzählte Herr Debacher davon und dieser nahm sich vor, in der nächsten Stunde allgemein klarzustellen, dass er niemanden aufschriebe, weil er etwas Falsches mündlich sage. Dass er niemandem einen Strick drehe, der es versuche. Und das ein Falscher Beitrag immer noch ein Versuch sei und Interesse und daher positiv.
Sehr schön.
Eigentlich war die Stunde doch gar nicht so ereignislos, sondern sehr nett zum Hospitieren^^
Freitag, 28. November 2008
Podcasts und Faulheit
Heute haben wir uns in der PE wieder ein paar Weblogs angesehen, das von Katharina und das von Eike, die beide sehr gut waren. An ihren Beispielen wurden uns die Funktionen erklärt, wie Hyperlink und Bilder einfügen, die die beiden schon sehr toll benutzt haben, wir aber größtenteils noch nicht.
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich meinen Weblog immer noch nicht gut strukturiere und auch das Layout noch leicht chaotische Züge aufweist.
Außerdem fehlt mir immer noch das Profilbild, wobei das ja wirklich nicht sein müsste. Ich habe dann gleich mal ein provisorisches reingestellt, bis ich meine Festplatte wiederhabe.
Das Problem bei meinem Blog ist auch, dass ich ihn eher wirklich wie ein Tagebuch führe und nicht wie etwas wissenschaftliches, oder Lehrebezogenes. Ganz glücklich ist das sicher nicht.
Katharina hatte zum Beispiel auch unseren HiwiJob auf der Tagung erwähnt und das dort vorgestellte Wiismartboard beschrieben. Irgendwie bin ich nicht darauf gekommen, dass das auch mit unserer Lehre zu tun hat, aber das hat es ja.
Die PE hört ja nicht auf, wenn Freitag um 12 Uhr 30 die Sitzung endet. Idealerweise sollen wir Medien ja zu einem ganz normalen Bestandteil unserer Welt werden lassen.
Aber genug davon.
Heute war unser Thema: Podcast
Wir haben uns verschiedene Podcasts angesehen und danach gesucht. Besonders zu beachten sind dabei die Podcast auf der Seite der Uni HH: http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/index.php
Hier kann man sich Vorlesungen noch einmal ansehen, auch von Professoren, die man sonst nicht die Chance hätte zu sehen. Man könnte sich also sehr gut zusätzlich bilden oder für Hausarbeiten informieren, sich einen Überblick verschaffen.
Hierzu trat in der PE der Aspekt des besten Lehrers für die Schüler. Durch Podcasts mehrerer Professoren zu einem Thema, aus denen ich mir denjenigen heraussuchen kann, den ich am besten verstehe oder einen sehr guten Professor, dessen Vorlesung allen Studenten, egal, zu welchem Parallelkurs sie eigentlich gehören im Netz noch mal angeboten wird, um das verstehen sicherzustellen würde die Lehre verbessern.
Zudem könnte jeder Schüler/Student individuell beim zuhören vor und zurückspulen, sich die Dinge solange anhören, bis er sie verstanden hat oder selbstständig nacharbeiten, was er aus welchen Gründen auch immer verpasst hat.
Die negativen Aspekte dabei wären, dass man auf diese Weise gewissermaßen die Lehrende Person, den Professor in der realen Vorlesung im realen Audimax wegrationalisiert.
Wozu, habe ich gefragt (und zu recht, finde ich) brauche ich dann noch zur Uni zu gehen? Wenn ich ein Videofeed habe, dass mir die Vorlesung ins Haus bringt?
Zudem, Podcasts haben nur einen Nutzen, wenn der Lernende diszipliniert und selbstverantwortlich genug ist, sich die Feeds auch Zu hause anzusehen und nicht ständig beiseite legt, bis die Klausur naht.
Mir persönlich gefällt der Gedanke an die Podcasts nicht. Ich habe Vorbehalte. Ich fände es sinnvoll, wenn mir mein Lehrer sagt: Schau dir Zu hause als Hausaufgabe diesen oder jenen Lehrenden, seinen Vortrag an. Nicht aber, wenn Podcasts zunehmend die Lehrenden ersetzten.
Meiner Meinung nach ist Lehre etwas, das zwei Menschen braucht. Den Lehrenden und den Lehrer. Der Lehrende muss fragen stellen, der Lehrende auf den Lehrenden eingehen, zumindest in einem Seminar. Aber auch in einer Vorlesung kann man Fragen und es ist immer noch ein Unterschied, ob ich meinen Professor, die Vorlesung als etwas reales Erfahre, als eine Art Austausch. Ich tausche mein Interesse gegen Wissen. Und ich finde immer noch, dass ich lieber zusammen mit einer Gruppe an den Lehrenden vertausche, als dass ich Zu hause meinem PC das Wissen aus der Nase ziehe.
Sicherlich, ab und zu denke ich mir auch, dass manche Lehrenden auch auf einer Schallplatte genauso klingen würden, wie im Realen. Aber das ist nicht die Regel. Ich möchte mir die Universität nicht als Internetkonstruktion vorstellen.
Den Rest der Stunde haben wir dann selbst gelernt, wie man Podcasts erstellt. Wir haben uns eine TestMP3 heruntergeladen, die furchtbar klang, rauschte, zu laut war, einfach so anfing und endete, Ähs enthielt... Die haben wir dann aufgeräumt.
Ich habe das auch ganz gut geschafft, leider hatte ich meinen Stick nicht dabei und habe nicht daran gedacht, mir die Datei als email zu schicken, so dass sie jetzt weg ist.
Einen kleinen Testpodcast hatte ich auch aufgenommen. Wir haben mit Audacity gearbeitet. Das gefiel mir als Programm ziemlich gut. Es war leicht zu bedienen und für das Audiobloggen sicher ausreichend. Ich glaube, zu einem richtigen Audioaufnahmeprogramm verhält es sich ungefähr so, wie paint zu corel draw.
Henning hatte uns noch eine beeindruckendere Audiodatei ins Edu gestellt, die er mit Lame-Encoder erstellt hat.
Ich hätte gern auch lieber heute ein Audioblog erstellt, als ein normales. Mein Headset scheint kaputt zu sein, nachdem ich es zwei Jahre nicht mehr benutzt habe :((
Hier ist ein Podcast, das ich zu Deutsch gefunden habe und das mir gefallen hat: "Das treffende Wort" - Professor Hermand returns^^ Wenn man zuhört, wird alles klar. Es ist sehr interessant.
Und zum Abschluss, noch ein Bild, um meinen Lernerfolg zu vervollständigen:
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich meinen Weblog immer noch nicht gut strukturiere und auch das Layout noch leicht chaotische Züge aufweist.
Außerdem fehlt mir immer noch das Profilbild, wobei das ja wirklich nicht sein müsste. Ich habe dann gleich mal ein provisorisches reingestellt, bis ich meine Festplatte wiederhabe.
Das Problem bei meinem Blog ist auch, dass ich ihn eher wirklich wie ein Tagebuch führe und nicht wie etwas wissenschaftliches, oder Lehrebezogenes. Ganz glücklich ist das sicher nicht.
Katharina hatte zum Beispiel auch unseren HiwiJob auf der Tagung erwähnt und das dort vorgestellte Wiismartboard beschrieben. Irgendwie bin ich nicht darauf gekommen, dass das auch mit unserer Lehre zu tun hat, aber das hat es ja.
Die PE hört ja nicht auf, wenn Freitag um 12 Uhr 30 die Sitzung endet. Idealerweise sollen wir Medien ja zu einem ganz normalen Bestandteil unserer Welt werden lassen.
Aber genug davon.
Heute war unser Thema: Podcast
Wir haben uns verschiedene Podcasts angesehen und danach gesucht. Besonders zu beachten sind dabei die Podcast auf der Seite der Uni HH: http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/index.php
Hier kann man sich Vorlesungen noch einmal ansehen, auch von Professoren, die man sonst nicht die Chance hätte zu sehen. Man könnte sich also sehr gut zusätzlich bilden oder für Hausarbeiten informieren, sich einen Überblick verschaffen.
Hierzu trat in der PE der Aspekt des besten Lehrers für die Schüler. Durch Podcasts mehrerer Professoren zu einem Thema, aus denen ich mir denjenigen heraussuchen kann, den ich am besten verstehe oder einen sehr guten Professor, dessen Vorlesung allen Studenten, egal, zu welchem Parallelkurs sie eigentlich gehören im Netz noch mal angeboten wird, um das verstehen sicherzustellen würde die Lehre verbessern.
Zudem könnte jeder Schüler/Student individuell beim zuhören vor und zurückspulen, sich die Dinge solange anhören, bis er sie verstanden hat oder selbstständig nacharbeiten, was er aus welchen Gründen auch immer verpasst hat.
Die negativen Aspekte dabei wären, dass man auf diese Weise gewissermaßen die Lehrende Person, den Professor in der realen Vorlesung im realen Audimax wegrationalisiert.
Wozu, habe ich gefragt (und zu recht, finde ich) brauche ich dann noch zur Uni zu gehen? Wenn ich ein Videofeed habe, dass mir die Vorlesung ins Haus bringt?
Zudem, Podcasts haben nur einen Nutzen, wenn der Lernende diszipliniert und selbstverantwortlich genug ist, sich die Feeds auch Zu hause anzusehen und nicht ständig beiseite legt, bis die Klausur naht.
Mir persönlich gefällt der Gedanke an die Podcasts nicht. Ich habe Vorbehalte. Ich fände es sinnvoll, wenn mir mein Lehrer sagt: Schau dir Zu hause als Hausaufgabe diesen oder jenen Lehrenden, seinen Vortrag an. Nicht aber, wenn Podcasts zunehmend die Lehrenden ersetzten.
Meiner Meinung nach ist Lehre etwas, das zwei Menschen braucht. Den Lehrenden und den Lehrer. Der Lehrende muss fragen stellen, der Lehrende auf den Lehrenden eingehen, zumindest in einem Seminar. Aber auch in einer Vorlesung kann man Fragen und es ist immer noch ein Unterschied, ob ich meinen Professor, die Vorlesung als etwas reales Erfahre, als eine Art Austausch. Ich tausche mein Interesse gegen Wissen. Und ich finde immer noch, dass ich lieber zusammen mit einer Gruppe an den Lehrenden vertausche, als dass ich Zu hause meinem PC das Wissen aus der Nase ziehe.
Sicherlich, ab und zu denke ich mir auch, dass manche Lehrenden auch auf einer Schallplatte genauso klingen würden, wie im Realen. Aber das ist nicht die Regel. Ich möchte mir die Universität nicht als Internetkonstruktion vorstellen.
Den Rest der Stunde haben wir dann selbst gelernt, wie man Podcasts erstellt. Wir haben uns eine TestMP3 heruntergeladen, die furchtbar klang, rauschte, zu laut war, einfach so anfing und endete, Ähs enthielt... Die haben wir dann aufgeräumt.
Ich habe das auch ganz gut geschafft, leider hatte ich meinen Stick nicht dabei und habe nicht daran gedacht, mir die Datei als email zu schicken, so dass sie jetzt weg ist.
Einen kleinen Testpodcast hatte ich auch aufgenommen. Wir haben mit Audacity gearbeitet. Das gefiel mir als Programm ziemlich gut. Es war leicht zu bedienen und für das Audiobloggen sicher ausreichend. Ich glaube, zu einem richtigen Audioaufnahmeprogramm verhält es sich ungefähr so, wie paint zu corel draw.
Henning hatte uns noch eine beeindruckendere Audiodatei ins Edu gestellt, die er mit Lame-Encoder erstellt hat.
Ich hätte gern auch lieber heute ein Audioblog erstellt, als ein normales. Mein Headset scheint kaputt zu sein, nachdem ich es zwei Jahre nicht mehr benutzt habe :((
Hier ist ein Podcast, das ich zu Deutsch gefunden habe und das mir gefallen hat: "Das treffende Wort" - Professor Hermand returns^^ Wenn man zuhört, wird alles klar. Es ist sehr interessant.
Und zum Abschluss, noch ein Bild, um meinen Lernerfolg zu vervollständigen:
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